Verkehrswacht

24.07.2019

Die Einübung von Anforderungen im Straßenverkehr beginnt im Kindesalter, sie wird mit der Verkehrserziehung in der Schule fortgesetzt und für manche endet sie zunächst in der irrtümlichen Überzeugung, mit dem Erwerb einer Fahrerlaubnis die Befähigung zur perfekten Verkehrsteilnahme amtlich bestätigt bekommen zu haben.

Im zweiten Teil der Aktion „HGT – aber sicher!“ wird die Aktion „Disco-Fieber“ durch einen praktischen Aspekt ergänzt. Die Verkehrswacht Traunstein wird im gesamten Pausenhof des HGT Informationsstände und Fahrsimulatoren aufstellen. Im Aufprallsimulator wird ein Crash mit 10km/h simuliert – mit angelegten Gurten versteht sich. Kurze Beschleunigung, ein Ruck, schon steht das Gefährt wieder. Die Sicherheitshinweise der Experten werden hilfreich sein, damit jedem bewusst wird, welche Konsequenzen ein Fehlverhalten nach sich zieht. Das Gleiche gilt beim Überschlagssimulator, der sich langsam dreht, bis man auf dem Kopf steht. Nur mit den Tipps der Betreuer wird das Aussteigen gelingen. Bei Autofahrsimulator und Motorradsimulator werden reale Verkehrssituationen nachgestellt: Gemächlich wird es mit 50 km/h durch die Ortschaft gehen, fünf Sekunden später springen zwei Kinder vor das Fahrzeug. Ob hier die Reaktionszeit ausgereicht hat wird man sehen. Gemessen wird diese am Reaktionszeitmessstand und im Rauschparcours wird mit Hilfe einer Promille-Brille das „unfallfreie“ Fahren mit einem Kettcar auf der Hütchenteststrecke erprobt.

Überschlag
 
 
 

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