"Zammgrauft" und "Sauba bleim"!

28.04.2019

Präventionsprojekte gegen Gewalt und Sucht in den Jahrgangsstufen 7 und 8

In den letzten Wochen durften wir wieder die Referenten zur Gewalt- und Suchtprävention, den Jugendbeamten der Polizei Trostberg, Hermann Soiderer und die Pädagogischen Fachkräfte des AWO-Kinderhorts Trostberg, Christian Wettengel und Karina Nikolaus, an unserer Schule begrüßen. Jeweils über drei Unterrichtsstunden fand in der 7. Klassen das Projekt "Zammgrauft" zur Gewaltprävention und in den 8. Klassen das Projekt "Sauba bleim" zur Suchtprävention statt.
Da wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es in der Altersgruppe der 11- bis 18-Jährigen in allen Schultypen zu Übergriffen in Form von körperlicher Gewalt, Erpressung, Ausgrenzung und Mobbing – besonders auch in den sozialen Netzwerken - kommen kann, greift "Zammgrauft" diese Thematik präventiv auf. Dies geschieht in einem spielerischen Rahmen aus interaktiven Übungen und Rollenspielen. In der anschließenden Nachbesprechung wurden jeweils die Ziele einer Übung oder eines Spiels gemeinsam erarbeitet, auf einem Plakat als Leitsätze festgehalten und so die Bedeutung von Gemeinschaft, Vertrauen und Zivilcourage den Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen anschaulich vermittelt.
Das Projekt "Sauba bleim" möchte nicht nur über Drogen informieren. Auch hier brachten die Referenten den Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen das Thema mit viel Engagement in interaktiven Übungen und Spielen näher. So vermittelten sie wie mit Gruppenzwang umgegangen werden kann, wie wichtig es ist, Nein sagen zu können und dass dafür Mut,Toleranz und Selbstbewusstsein nötig sind. Gemeinsam wurde erarbeitet, wie fließend der Übergang zwischen Genuss und Sucht ist, wie Sucht entsteht und welche zerstörerischen Auswirkungen sie hat. Denn letztlich nimmt sie dem Suchtkranken jede Möglichkeit auf freie Persönlichkeitsentfaltung, soziale Bindungen und einen geregelten Alltag. Aus dem großen „Suchtsack“ zogen die Schüler über zwanzig Dinge, die Sucht auslösen können, und lernten zwischen stoffgebundenen und -ungebundenen, legalen und illegalen Drogen zu unterscheiden. Anhand von Beispielen aus der beruflichen Praxis verdeutlichte der Jugendbeamte, wie gefährlich der Konsum von Drogen ist, und vermittelte unseren Schülern viel Wissen über die verschiedenen Drogen und Süchte, das Jugendschutzgesetz und die rechtlichen Konsequenzen.
Bei beiden Projekten nahmen die Schülerinnen und Schüler sehr aktiv teil und zeigten großes Interesse. Für die gute Zusammenarbeit mit unserer Schule bedanken wir uns ganz herzlich bei den Referenten.

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