„Berlin, Berlin! Wir fahren nach Berlin!“

Studienfahrt der 10. Klassen in die Bundeshauptstadt

Während die anderen am Ende des Schuljahres auf die Ferien warten, brechen wir Mitte Juli zu unserer Studienfahrt nach Berlin auf. Eine Woche lang erleben wir die Hauptstadt mit all ihren Facetten bei Tag und Nacht; nicht nur Politik und Kultur bestimmen unser Programm, an dessen Gestaltung auch die SchülerInnen mitwirken, sondern – dank ortskundiger Lehrer – auch  die kleinen und großen Besonderheiten dieser deutschen Metropole. Nach diesen Berliner Tagen sind wir zwar etwas erschöpft, aber ziemlich happy.

 

Kabinettstisch

Sehen, wo die Bundesregierung tagt und wie wichtige Entscheidungen für Deutschland und Europa getroffen werden. Wir besuchen politische Institutionen, wie z.B. das Bundeskanzleramt, ein Bundesministerium, den Bundestag, und sprechen mit einem Bundestagsabgeordneten, um zu erfahren, wie diese Einrichtungen funktionieren und wie die parlamentarische Demokratie arbeitet.

Brandenburger Tor

Natürlich werfen wir auch immer wieder einen Blick auf die gängigen Sehenswürdigkeiten von Berlin, wie z.B. das Brandenburger Tor, das nicht nur eine tolles Motiv für alle Touristen ist, sondern auch Symbol für die deutsche Teilung ist.

 

Moschee in Neukölln

Auf unserer Fahrt haben wir Begegnungen mit Vertretern wichtiger Religionsgruppen in unserem Land; ein Beispiel hierfür ist die Şehitlik Moschee in Neukölln. Ein/e Vertreter/in der Glaubensgemeinde erklärt uns, wie abseits von allen Sensationsberichten über den Islam oder Islamismus muslimisches Leben und Glauben in einer durchschnittlichen Berliner Gemeinde abläuft.

Szene Kino

Auf unseren thematischen Stadtrundgängen in Kleingruppen lernen wir unter der Führung unserer ortskundigen LehrerInnen die unterschiedlichen Stadtviertel, wie Kreuzberg, Friedrichshain oder Mitte kennen und wir bekommen einen Eindruck, wie modernes urbanes Leben in einer Weltmetropole gestaltet ist.

Mahnmal

Als Anlass zur Auseinandersetzung mit der Diktatur der Nationalsozialisten dienen uns u.a. die verschiedenen Mahnmale für die Opfer. So erfahren wir mehr über die Dimensionen der Terrorherrschaft der Nazis und die Folgen für die verfolgten Menschen. Ein Besuch der „Topographie des Terrors“ verdeutlicht uns, wie systematisch Verfolgung und Vernichtung organisiert war.

 
 

Autor: Heinrich Salomon

 
 

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