Der seit 20 Jahren andauernde Trend sinkender Zahlen der Verkehrstoten wurde im Jahr 2011 durchbrochen. 4 009 Menschen starben bei Verkehrsunfällen. Das waren 3adac - logo61 Personen oder 9,9 % mehr als im Jahr davor. Damit hat der Straßenverkehr im Jahr 2011 durchschnittlich 11 Menschen pro Tag das Leben gekostet.
Die meisten Verkehrsteilnehmer (60,9 %) starben auf Landstraßen außerorts. Auf diesen Straßen stieg auch die Opferzahl im Jahr 2011 mit + 10,6 % am stärksten an. Beinahe 40 % aller Unfalltoten des vergangenen Jahres gehen auf zu hohe Geschwindigkeit eines Unfallbeteiligten zurück. Die Zahl der Todesopfer bei Alkoholunfällen ist erstmals seit dem Jahr 2002 angestiegen, und zwar um 17,0% auf 400. Damit starb jeder zehnte Verkehrstote bei einem Alkoholunfall.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/TransportVerkehr/Verkehrsunfaelle/VerkehrsunfaelleAktuell.html

Die Trauer bleibt - Wenn das eigene Kind beim Unfall stirbt

Wenn das eigene Kind bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, ist das besonders tragisch und für die hinterbliebenen Eltern oft nur sehr schwer zu verkraften. Sie leben meist lange in einem Schockzustand und fallen in ein tiefes Loch. Die Rückkehr ins Leben: unendlich schwer.

Die Ausstellung "Schatten - Ich wollte doch leben!" vom ADAC zeigt sechs dramatische Schicksale. Tragische Beispiele mit tödlichem Ausgang, die aufrütteln sollen und so vielleicht weitere tödliche Unfälle verhindern. Denn jedes weitere Kreuz am Straßenrand ist ein Kreuz zu viel.

Links: http://www.adac.de/adac_vor_ort/nordbayern/Verkehrssicherheits_Programme/default.aspx